Laser-Angriffe nehmen kein Ende – Auch Rettungshubschrauber immer wieder Opfer
Lünen (ami) Seit Jahren kann man die Schlagzeilen lesen: Pilot mit Laserpointer geblendet. Was hauptsächlich von Verkehrsflugzeugen bekannt war, trifft auch immer häufiger Piloten von Rettungshubschraubern. Jüngstes Opfer eines Laser-Angriffs war der Pilot des Rettungshubschraubers „Christoph Westfalen“ in der Nacht zu Donnerstag. Dem Pilot nach befand er sich gerade im Landeanflug auf das Sankt Marien Hospital im Westfälischen Lünen, als er einen grünen Laserstrahl im linken Gesichtsbereich bemerkte. Der Pilot drehte seinen Kopf zur Seite um eine Blendung zu verhindern und eine sichere Landung zu gewährleisten.
Der vorige Vorfall liegt ebenfalls noch nicht allzu lange zurück. In der Nacht zum vergangenen Samstag wurde bereits der Co-Pilot einer Rettungshubschraubers in Marl Opfer einer Laser-Attacke. Dabei wurde er massiv geblendet. Die umgehend eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Juni 24th, 2010 at 15:31
Ich frage mich ernsthaft, wer so etwas macht – und warum? Solche Leute müssen ernsthafte emotionale/psychische Probleme haben. Das kann man ja schon fast mit Gullydeckel-/Baumstumpfwerfern vergleichen Aber wenn das noch lange so weitergeht, MUSS eine Fahndung irgendwann zum Erfolg führen. Dazu sollten Polizeikräfte allerdings schon vor der LAndung der Hubschrauber (verdeckt) vor Ort sein, um den oder die Blender fassen zu können.
Juni 24th, 2010 at 15:53
Da stimme ich vollkommen zu. Das Problem wird nur wieder sein Polizeikräfte für solche Einsätze bereitzustellen. Die Problematik ist ja hinreichend bekannt. Handlungsbedarf besteht definitiv dringend, wahrscheinlich muss aber auch dafür, wie so oft, erst ein Absturz zu verzeichnen sein.