
Bergisch Gladbach (ami) Am Dienstag fand auf dem Gelände der Feuerwache Nord in Bergisch Gladbach erstmals ein Diensthundetraining der Polizei statt. „Die Feuer- und Rettungswache Nord bietet den Polizeibeamten mit ihren Diensthunden ausgezeichnete Möglichkeiten praxisorientierte Einsatzlage zu üben, die über die polizeiliche Diensthundeprüfung hinausgehen“ sagte Polizeikommissar Simon Lieberich, welcher die Veranstaltung, an der 11 Kolleginnen und Kollegen aus dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, dem Oberbergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Euskirchen sowie dem Rhein-Erft-Kreis, federführend organisierte.
Als erste Aufgabe mussten die Hundeführer, gemeinsam mit ihren Hunden, über den Teleskopmast der Feuerwehr in ein Fenster im 1. Obergeschoss der Feuerwache übersteigen. Direkt im Anschluss galt es die Atemschutzübungsstrecke zu durchlaufen, welche mit ihren engen Löchern und schmalen Gängen eine enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier erforderte. Besonders der glatte Boden stellte eine Herausforderung für die Hunde dar.
Die zweite Aufgabe wartete am großen Feuerwehreigenen Teich. Ein „Täter“ sollte am Ufer des Teiches gestellt werden. Für die Diensthunde galt es vorher jedoch den Teich zu durchqueren. Für einige der Hunde war der Sprung ins Wasser unter Einsatzbedingungen eine Premiere und die Diensthundeführer zeigten sich mit dem Verhalten der Tiere sehr zufrieden.
Die Bergisch Gladbacher Feuerwehr steht der Polizei im Rahmen der Amtshilfe auch bei realen Einsatzlagen zur Verfügung. Der Ausbildungstag hat dazu beigetragen, das schon gute Verhältnis der beiden Behörden weiter zu verbessern. Nur durch gegenseitige Kenntnisse der Aufgaben und Arbeitsweisen lässt sich eine perfekte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Einsatzfall zum Wohle der Bevölkerung realisieren. Hierzu hat die Veranstaltung beigetragen.


(c) Bilder: Pressestelle Feuerwehr Bergisch Gladbach